
Ich habe gerade eben das Buch Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt gelesen und ich muss sagen, die Geschichte klingt jetzt noch in meinem Kopf nach. Als ich das Buch heute bekommen habe, wollte ich nur mal kurz die ersten paar Zeilen lesen um mir einen Eindruck zu verschaffen, und schwups, jetzt habe ich auf ein Mal das ganze Buch gelesen. Man braucht nicht lange, auch ein Lesemuffel wie ich ist nach einer Stunde durch. Aber es ist eine Stunde die es wirklich wert ist, dafür investiert zu werden.
Ein Buch über Leben, Tod, Gott und Glaube. Es zaubert einem zu Beginn des öfteren ein Lächeln ins Gesicht und am Ende kullernde Tränen in die Augen. Ein kleiner Junge, Oskar, schreibt jeden Tag einen Brief an den lieben Gott und erzählt ihm, was er so erlebt, außerdem darf er in jedem Brief einen Wunsch äußern. Keinen Materiellen Wunsch, sondern einen Geistlichen, so wie es ihm “Oma Rosa” geraten hat. Oma Rosa ist eine gute Freundin vom lieben Gott und war früher mal Catcherin, sie hat schon viel erlebt und eine Menge Kämpfe durchgestanden. Gemeinsam mit ihr erlebt Oskar in dem Krankenhaus in dem er wegen seiner Krebserkrankung sein muss eine Menge spannender Dinge…
Eine ehrliche und gewagte Auseinandersetzung mit den Themen Leben und Tod verpackt in die Lebensgeschichte eines kleinen Jungen der Briefe an den lieben Gott schreibt. Absolute Lese-Empfehlung!


