Alle Einträge aus der Kategorie 'Gedanken'

26. MrzRainy days4

Ohne Worte.

13. MrzFremdeinschätzung4

Wenn man in Gedanken so seine Zukunft plant, dann ist das ja meistens so eine Gratwanderung zwischen Optimismus und Realismus. Zwischen dem was man gerne machen würde und dem, was man sich wirklich zutraut. Ich bin in den vergangenen Wochen und Monaten sehr auf der optimistischen Schiene gefahren und habe die ganzen Ängste und Zweifel einfach großzügig ausgeblendet. Obwohl sich meine Befürchtungen schon immer mehr bestätigten, wollte ich es nicht wahr haben.

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01. MrzKleiner Einblick2

Heute war es endlich mal richtig schön Wetter! Kaum kommt die Sonne raus, steigt meine Laune exponentiell an, das ist unglaublich. Nachdem der verkürzte Schultag dann rumgebracht war, genoss ich das schöne Wetter in vollen Zügen.

Leider war ich beim Auto waschen etwas unaufmerksam und habe den Flugrost-Entferner in der prallen Sonne etwas zu lange einwirken lassen, was dazu geführt hat, dass ich jetzt unschöne Streifen auf der Beifahrerseite habe. Hoffe die verschwinden mit den nächsten Wäschen wieder.

Dann kam eine eher unschöne Nachricht, allerdings etwas, was ich inzwischen gewöhnt bin: Eine Absage. Leider eine Absage von dem Betrieb zu dem ich sehr gerne gewollt hätte. Dass die Absage früher oder später kommen wird, war mir nach dem Satz “Sie umgibt mit den ganzen sozialen Dingen so ein gewisser Schleier… ” beim Vorstellungsgespräch eigentlich klar. Schade.

Dann hab ich draußen weiter das schöne Wetter genossen und schließlich in einem sehr aufregenden Telefongespräch erfahren, dass ich äußerst gute Chancen auf den Ausbildungsplatz meiner Kindheits-Träume habe. Sehr schön.

Den Tag habe ich dann überragender Weise mit meinem ersten Eis in diesem Jahr abgeschlossen. War gut. Jetzt aber genug mit den tiefen Einblicken für heute.

22. FebGute Pädagogen?4

Ich bin ein Mensch, der jedem anderen Menschen vom ersten Moment einer Begegnung an ein gewisses Maß an Respekt entgegen bringt. Im Gegenzug erwarte ich dies auch von demjenigen. Es passiert äußerst selten, dass jemand in meinen Augen auf ein Niveau herab sinkt, auf dem er keinerlei Respekt mehr verdient hat. Wenn jemand bei mir diesen Punkt erreicht, ist er unten durch.

Heute ist genau das passiert. Wenn ein Lehrer damit anfängt, Schüler unter der Gürtellinie anzugreifen und sie in aggressivstem Tonfall bedroht, obwohl es dafür keinen berechtigten Grund gibt, dann hat dieser Lehrer nichts anderes verdient, als die Kündigung. Dann ist er in meinen Augen nicht mehr dazu in der Lage, seinen Beruf weiterhin auszuüben, egal auf wie viele Jahre Erfahrung er sich stützen kann.

Ich möchte aus Selbstschutz-Gründen diese Geschichte hier nicht weiter ausführen, es sei nur so viel gesagt: Ich bin fassungslos, obwohl es in diesem Fall mich selbst gar nicht betrifft. Heute war definitiv der emotionalste Tag meiner bisherigen Schulzeit.

22. FebEine Achterbahnfahrt8

Ein ziemlich einfacher Titel für eine Geschichte, mit der man langsam ganze Bücher füllen könnte, würde man sie bis ins Detail aufschreiben. Heute schlug die Geschichte meines schulischen Werdegangs mal wieder eine neue Richtung ein und zwar ziemlich unerwartet.

Nachdem wir vor einigen Wochen bereits erfahren haben, an welcher Schule wir unser Abitur in Form einer Schulfremdenprüfung ablegen werden, war eigentlich jedem klar, was auf uns zukommt. Vier schriftliche und acht mündliche Prüfungen bei fremden Lehrern an einer fremden Schule und am Ende zählen nur die Ergebnisse der Prüfungen für den Abschluss.

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16. FebNur gute Freunde?5

Es geht um das Thema Freundschaft. Genau genommen um das Thema Freundschaft zwischen Mann und Frau.

Ich vertrete die Meinung, dass zwischen Mann und Frau niemals nur eine “sehr gute Freundschaft” bestehen kann. Genauso wie auf eine gescheiterte Beziehung meiner Meinung nach das obligatorische “Freunde bleiben” nicht funktionieren kann. Ein Freund von mir hat dies in einer Unterhaltung in ICQ ziemlich passend formuliert:

Das geht nicht… das wäre ja eine evolutionsbiologische Fehlfunktion, wenn jemand eine reine Freundschaft zum anderen Geschlecht als Ziel verfolgen würde. Die anfängliche Freundschaft entsteht (wenn auch nicht direkt bewusst ) mit der Fortpflanzungsmöglichkeit im Kopf. Wenn sich diese dann nicht ergibt, besteht die Freundschaft nunmal weiter, entweder weil man die Möglichkeit für die Zukunft noch im Hinterkopf nicht aufgibt, oder weil es ja direkt keinen gesellschaftlich akzeptierten Grund gibt, nicht mehr befreundet zu sein. War man allerdings zusammen, besteht für die Zukunft in der Regel keine weitere Möglichkeit und so lohnt sich der Kontakt einfach nicht mehr (mal trocken überlegt und formuliert ^^).

Logisch und trefflich auf den Punkt gebracht.

Ich sage nicht, dass Mann und Frau nicht einfach befreundet sein können, ich spreche hier eindeutig von einer sehr guten Freundschaft. Wer jetzt anderer Meinung ist, kann diese gerne äußern und erläutern.

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