Überraschung – 10. Juli, 2008
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Ich habe heute meinen Praktikumsbericht zurück bekommen. Naja, was soll ich sagen? Meine Lehrerin war der Meinung, dass mir der Bericht ganz gut gelungen ist.
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Ich habe heute meinen Praktikumsbericht zurück bekommen. Naja, was soll ich sagen? Meine Lehrerin war der Meinung, dass mir der Bericht ganz gut gelungen ist.
Ich weiß gar nicht, was ich zu den letzten beiden Tagen in der Werkstatt am Bahnhof noch großartig schreiben soll. Irgendwie bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist, aber irgendwie finde ich es auch tierisch schade!
Am Donnerstag war ich den ganzen Morgen bei einer sogenannten Kostenträger-Sitzung dabei. Dort beraten sich die Vertreter von Landratsamt, Rentenversicherung usw darüber, wer für die Kosten der einzelnen Angestellten aufkommt. War auch sehr interessant dies mal zu sehen. Auch hat mich positiv beeindruckt, dass selbst wenn es ums Geld geht, hier versucht wird, die Menschlichkeit nicht zu vergessen.
Mittags durfte ich dann noch bei einem “Bewerbungsgespräch” dabei sein. Dort war jemand, der vom Job-Center aufgrund seiner geringen Arbeitsfähigkeit hergeschickt wurde um durch die Werkstatt vielleicht wieder den Sprung ins Berufsleben zu schaffen.
Am Freitag ist nichts mehr großartig passiert. Nachdem es mein letzter Tag war und ich auch körperlich nicht ganz so fit war (Müdigkeit), habe ich mich darauf beschränkt den normalen Arbeiten etwas nachzugehen. Größtenteils habe ich bei der Aufräumaktion des kleinen Lagers geholfen und Mittags dann noch zum krönenden Abschluss ein paar Tüten geschweißt.
Meine Erfahrungen und endgültigen Eindrücke, welche ich aus dem Praktikum mitgenommen habe, werde ich euch noch ein anderes Mal berichten.

Das ist die Aussicht wenn man aus einem der Fenster am Bahnhof blickt. Ich persönlich finde, dass es einfach wunderbar ist, so viel Grün zu sehen, wenn man eigentlich mitten in der Stadt aus dem Fenster einer Werkstatt schaut. Und genauso angenehm gestaltet sich dadurch auch die Atmosphäre in der Werkstatt selbst.
Heute hatte ich ein etwas abwechslungsreicheres Programm. Der Morgen begann mit einem “Oasen Projekt” bei dem sich alles rund um das Thema Oase drehte. Die Durststrecke dort hin und dann die Erfrischung und Erholung am Ziel. Dies wurde durch Bewegungen und Gesten verdeutlicht. Danach hatte jeder die Gelegenheit seine ganz persönliche Oase zu zeichnen. Leider habe ich vergessen ein Foto von meinem Bild zu machen.
Danach habe ich mich dann wieder unter die Beschäftigten gemischt und mal wieder einige neue Tätigkeiten kennengelernt. Nach der Kaffeepause am Mittag folgte dann noch die sogenannte “Körperarbeit”, an welcher ich natürlich auch teilnahm. Der Hintergrundgedanke dabei ist es, seinen eigenen Körper deutlich wahrzunehmen und kennen zu lernen. Dies geschieht durch eine Mischung aus verschiedenen Dehn- und Entspannungsübungen kombiniert mit lockeren Bewegungen zu Musik. War ganz interessant auch dies einmal zu erleben.
Alles in allem also wieder ein guter Tag gewesen heute.

Meinen heutigen Tag habe ich nun also in der vierten und letzten Gruppe der Werkstatt am Bahnhof verbracht. Auch hier habe ich wieder einige interessante Dinge zu den Arbeitsweisen in den einzelnen Gruppen erfahren.
Was mir in dieser Gruppe besonders gefallen hat, waren die sauber differenzierten Arbeitsplätze, bei denen jeder Arbeitsgang an den nächsten anknüpft. Gerade das hilft, wie ich finde, die einzelnen Aufgaben noch individueller verteilen zu können. Nicht dass dies in den anderen Gruppen nicht so wäre.
Auch in dieser Gruppe ist mir aufgefallen, dass die Leute dort alle schon für längere Zeit in der Werkstatt arbeiten, teilweise bis zu elf Jahre haben dort einige schon hinter sich. Wie in jeder Gruppe, so sind auch in dieser einige wirklich interessante Personen … Persönlichkeiten dabei.