Das Geschäft mit den Facebook-Seiten

Bildschirmfoto 2013-12-03 um 16.51.19

Es gibt wohl wenige Plattformen, die es erlauben, seine Werbung zielgerichteter zu streuen als Facebook. Reichweite ist hier bares Geld wert. Dabei lässt sich nicht nur Facebook selbst seine Werbekampagnen teuer bezahlen. Es verdienen auch genug andere daran mit.

Kann man sich internationale Likes schon für ein paar Euro kaufen, sind deutsche Likes schon etwas mehr wert. Wirklich bringen tun einem diese Likes in keinem Fall was, schließlich will man ja Leute erreichen, die sich für die eigenen Beiträge auch interessieren und damit interagieren.

Bezahlte Werbung über Facebook steigert die Reichweite enorm und schafft es, die berühmte „Freundeskreis-Grenze“ zu durchbrechen. Jedoch kann man die Leute, die per Werbung kommen selten zur Interaktion motivieren. Außer man investiert dann zusätzliches Geld und veranstaltet Gewinnspiele oder ähnliches.

Jetzt kommen wir in die Grauzone: der Kauf von ganzen Facebook-Seiten oder deren „Gunst“. Entweder man legt richtig Geld auf den Tisch um eine (hoffentlich) brauchbare Seite zu kaufen, oder man bezahlt dafür, dass eine bekannte Seite einen Link zur eigenen postet. Hier kommt man je nach Seite schnell in Bereiche jenseits der 1000€ für Seiten mit über 100.000 Fans.

Generell gilt für Seiten leider die Regel: je niedriger das Niveau, desto mehr Anhänger findet man. Welchen tieferen Sinn das alles hat, kann sich jeder selbst fragen. Ich wollte es hier einfach mal notieren.

Eine Antwort zu “Das Geschäft mit den Facebook-Seiten”

  1. Dirk Degen sagt:

    Auf der Suche nach dem Niveau solltest du vllt Facebook verlassen und dich in anderen Netzwerken umschauen.

Kommentar verfassen