Guter Arbeitstag – 12. August, 2008
So, nachdem hier ja fleißig Fotos und Berichte von dem was ich den ganzen Tag so mache gefordert werden, werde ich diesen Wünschen mal nachgehen.
So, nachdem hier ja fleißig Fotos und Berichte von dem was ich den ganzen Tag so mache gefordert werden, werde ich diesen Wünschen mal nachgehen.
Heute war also mein erster Tag alleine bei der Qualitätssicherung beim Steiff. Irgendwie hatte ich mir das alles spannender vorgestellt wenn ich erstmal alleine bin. Aber ich habe heute über den ganzen Tag, sage und schreibe, zwei Artikel bekommen, um diese zu prüfen. Beide bedurften jedoch lediglich einer Absegnung durch den Designer und mussten keinerlei Tests unterzogen werden. Bei einem davon gab es dann kurze Schwierigkeiten weil ich im Computer zu viele Exemplare für die Stichprobe weggenommen hatte, aber auch dies wurde kurzer Hand von meiner Cheffin geklärt.
Den restlichen Tag habe ich mit dem Scannen von alten Berichten und dem Zuschneiden von Stoffen für sogenannte Coupons verbracht. Eine Schweiß- & Speichelprobe hatte ich den Vormittag über auch im Ofen. Hierbei gibt es noch ein paar Ungereimtheiten, da der Farbverlust der Probe größer war als erwartet. (Speichelprobe heißt so viel wie: Was passiert, wenn ein kleines Kind 4 Stunden ununterbrochen an der gleichen Stelle des Teddybärs lutscht?)
Alles in allem war es also ein lockerer Tag, ich bin mal gespannt wie es morgen weiter geht.
So, nun habe ich also die erste Woche Ferienarbeit auch wieder hinter mir gelassen. Man kann sagen, in dieser Woche ist ganz schön was passiert. Ich werde nun entgegen der anfänglichen Planungen doch fünf, statt vier Wochen arbeiten, dies aber nicht oben im Stofflager, sondern in der Qualitätssicherung.
Dort bin ich nun seit gestern und werde noch bis Ende nächste Woche angelernt, um die anfallenden Aufgaben dort selbständig während der Urlaubszeit des Mitarbeiters dort ausführen zu können. Ich muss sagen, ich bin mit der Tätigkeit bis jetzt eigentlich ziemlich zufrieden. Es ist natürlich um einiges anspruchsvoller als Stoffrollen rumschleppen, aber durchaus auch interessanter. Ich darf Bären zerreisen, anzünden, einweichen … usw, um zu sehen, ob sie auch die vorgegebenen Normen erfüllen. Danach muss alles ziemlich aufwendig protokolliert und festgehalten werden.
Dafür, dass es eigentlich nur Ferienarbeit ist, finde ich, ist es schon eine recht anspruchsvolle Tätigkeit, jedoch macht es mir bis jetzt auch eine menge Spaß. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
Nebenbei habe ich heute bei der Heimfahrt meinen Roller in Sontheim stehen sehen. Schon ein komisches Gefühl, wenn man überlegt, dass er Anfang der Woche noch mir gehörte.