
Es ist also wieder soweit! Unsere Klasse ist heute mal wieder erfolgreich auf einem Stimmungstiefpunkt angekommen. In der Pädagogik-Stunde wurde allem Ärger und allem Frust Luft gemacht. Unsere Pädagogik-Lehrerin ist die einzige Lehrkraft an dieser Schule, mit der man auch vernünftig und normal reden kann, die auf unsere Probleme und Schwierigkeiten eingeht und auch einmal etwas Menschlichkeit zeigt.
Wir sind 9 Leute in der Klasse, wenn dann mal alle da sind, wobei auch dies in letzter Zeit wieder zu einem Kunststück geworden ist. Im Schnitt sind wir 7 Leute. Das hört sich für euch jetzt vielleicht ganz gut an, ihr werdet Dinge denken wie “Wow, bei 7 Leuten, da muss man ja zu Hause gar nichts mehr lernen, das ist ja wie Einzelunterricht” oder “Da bildet sich aus der Klasse ja eine regelrechte Lerngruppe, die zusammen jedes Problem meistert”. Das ist leider nicht der Fall!
Statt in einer so kleinen Gruppe ein sehr gutes Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern aufzubauen und gemeinsam zu lernen, bilden sich bei uns regelrechte Fronten! Es wird beinahe Krieg gegeneinander geführt, teilweise auch mit äußerst hinterlistigen Mitteln. Da wird hinten rum geredet und man versucht sich gegeneinander auszuspielen. Direkte offene Gespräche sind eigentlich mit den wenigstens Lehrern möglich, da diese das Wort “Kritikfähigkeit” wohl nicht einmal buchstabieren können. Das finde ich ehrlich gesagt schwach, dass solche Leute sich dann Pädagogen nennen dürfen und im Prinzip für unsere Erziehung zuständig sind (denn auch das ist Aufgabe eines Lehrers).
Nun, wenn man sich in einer solchen Situation befindet, wie geht man dann an ein Problem mit seinem Gegenüber heran? Auch das Einschalten der Eltern bringt nichts, denn die “haben ja eh keine Ahnung”. Und laut den Lehrern sind ja immer wir Schüler die bösen: Wir lernen nicht, wir kommen nicht, wir machen keine Hausaufgaben, mackern immer herum und sind sowieso total dumm. Dabei darf man natürlich nicht außer Acht lassen, dass die Lehrer selbst natürlich ohne Makel sind, perfekt.
Als Schüler an einer solchen Schule hat man es nicht leicht, schon gar nicht, wenn man auch noch eine Prüfung ablegen muss, über die keiner so wirklich bescheid weiß, in welcher Themen dran kommen, die keiner so wirklich kennt. Wenn man dann auch noch versucht, den Lehrern klar zu machen, dass auch das Zeugnis der Klasse 12/2 für eine Bewerbung sehr ausschlaggebend ist und die Noten deswegen keinesfalls egal sind, wird das eine verdammt enge Angelegenheit.
Wie sich diese ganze Situation auf Dinge wie Zukunftsplanung und innerer Seelenfrieden auswirkt, könnt ihr dann morgen im zweiten Teil lesen.
also der Eintrag bringt einfach alles auf den Punkt ;)
bin schon auf den zweiten gespannt
der zweite Beitrag fehlt… :-(
genau so wars bei mir au… den lehrern is alles scheisegal wenn du n problem hast musst selber danach kucken und über die prüfungsthemen weis sowieso keiner bescheid bis 1 woche vor den prüfungen. die einzigste kompetente lehrerin auf der schule is die trostel wenn n problem hast gehst zu der weil die weis genau wies einem geht… die schule ist einfach des letzte…