Ich will hier nicht zu weit ausholen, was das Berichten von meinem Praktikum angeht, deswegen beschränke ich mich mal auf das Wichtigste.
Am Mittwoch habe ich mich morgens mal wieder unter die Arbeiter gemischt und wage langsam zu behaupten, dass ich diese Ulo Blinklichter vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt genauso zusammenbauen kann wie die anderen Beschäftigten. Um 13.30 war für die Beschäftigten dann Feierabend, da für die Mitarbeiter der WAB, inklusive mir, eine Art Besichtigung der evangelischen Jugendheime in Heidenheim anstand. Dort wurde sehr viel geredet über Dinge, die mich eigentlich wenig intressierten. Was ich jedoch spannend fand, war der Rundgang durch die Ausbildungsräumlichkeiten und die kurzen Gespräche mit den Ausbildern. Die Einstellung der Leute dort kann ich nur bewundern, wenn man, obwohl man schon mit gewissen Sonderfällen arbeiten muss, trotzdem noch eine solche Begeisterung für sein eigenes Handwerk ausstrahlt, dann kann dies für jeden Auszubildenden nur die besten Vorraussetzungen mit sich bringen.
Heute war ich dann wieder einen vollen Tag in der Werkstatt. Ich habe von einem der Gruppenleiter eine menge über die Vielfalt und Komplexität mancher Aufträge erfahren. Dann ließ ich mir zeigen, wie man so kleine Plastikblumensträuße für Teddybären bindet und wie man Stecker sorgfältig an Kabel lötet.
Den restlichen Tag habe ich dann damit verbracht mir eine Menge Notizen für meinen Beobachtungsbericht zu machen. Ich denke hierbei bin ich nun schon einen ganzen Schritt weiter. Zu Essen gab es heute Kartoffeleintopf, welcher mir unerwartet gut schmeckte.