WAB, Tag 3 und 4 – 5. Juni, 2008
Ich will hier nicht zu weit ausholen, was das Berichten von meinem Praktikum angeht, deswegen beschrÀnke ich mich mal auf das Wichtigste.
Am Mittwoch habe ich mich morgens mal wieder unter die Arbeiter gemischt und wage langsam zu behaupten, dass ich diese Ulo Blinklichter vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt genauso zusammenbauen kann wie die anderen BeschĂ€ftigten. Um 13.30 war fĂŒr die BeschĂ€ftigten dann Feierabend, da fĂŒr die Mitarbeiter der WAB, inklusive mir, eine Art Besichtigung der evangelischen Jugendheime in Heidenheim anstand. Dort wurde sehr viel geredet ĂŒber Dinge, die mich eigentlich wenig intressierten. Was ich jedoch spannend fand, war der Rundgang durch die AusbildungsrĂ€umlichkeiten und die kurzen GesprĂ€che mit den Ausbildern. Die Einstellung der Leute dort kann ich nur bewundern, wenn man, obwohl man schon mit gewissen SonderfĂ€llen arbeiten muss, trotzdem noch eine solche Begeisterung fĂŒr sein eigenes Handwerk ausstrahlt, dann kann dies fĂŒr jeden Auszubildenden nur die besten Vorraussetzungen mit sich bringen.
Heute war ich dann wieder einen vollen Tag in der Werkstatt. Ich habe von einem der Gruppenleiter eine menge ĂŒber die Vielfalt und KomplexitĂ€t mancher AuftrĂ€ge erfahren. Dann lieĂ ich mir zeigen, wie man so kleine PlastikblumenstrĂ€uĂe fĂŒr TeddybĂ€ren bindet und wie man Stecker sorgfĂ€ltig an Kabel lötet.
Den restlichen Tag habe ich dann damit verbracht mir eine Menge Notizen fĂŒr meinen Beobachtungsbericht zu machen. Ich denke hierbei bin ich nun schon einen ganzen Schritt weiter. Zu Essen gab es heute Kartoffeleintopf, welcher mir unerwartet gut schmeckte.





